Ihr Ratgeber für Herz, Kreislauf und Blutgefäße

Beim Arzt oder Zahnarzt und im Krankenhaus

Informieren Sie alle Ärzte und Zahnärzte, die Sie behandeln und bei Auftreten eines Notfalls das anwesende Personal, dass Sie ein implantiertes Therapiesystem tragen.

Ungefährlich sind:Im Krankenhaus

  • Zahnbohrer und Zahnreinigungsgeräte
  • Röntgenaufnahmen, inklusive Mammografie
  • Ultraschalluntersuchungen
  • EKG-Geräte
  • CT-Aufnahmen

Vermeiden Sie:

Magnetresonanz-Tomografie (MRT, Kernspin): Bei diesem Untersuchungsverfahren wird ein starkes elektromagnetisches Feld eingesetzt, das Ihr Aggregat schwer beschädigen kann. Betreten Sie keine MRT-Räume - diese sind in Krankenhäusern mit Schildern versehen: MRT oder MRI.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt Schutzmaßnahmen, falls eines der folgenden medizinischen Verfahren bei Ihnen geplant ist:

  • Diathermie: Hier erzeugt ein elektrisches Feld hohe Temperaturen im Körpergewebe. Dies kann das Aggregat beschädigen.
  • Elektrokauterisierung: Das elektrische Gerät dient bei chirurgischen Eingriffen zur Blutstillung. Bei einem solchen Eingriff muss Ihr Aggregat ausgeschaltet sein.
  • Therapeutische Strahlenbehandlung bei Krebs.
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS): Ein solches Gerät kann zur Behandlung chronischer Schmerzen verschrieben werden.

Was Sie sonst noch tun können:

  • Halten Sie die Nachsorgetermine ein, auch wenn Sie sich wohl fühlen.
  • Nehmen Sie Ihre verordneten Medikamente nach Vorschrift ein. Oft werden nach Implantation eines Herzinsuffizienz-Therapie-Systems die regelmäßig einzunehmenden Medikamente besser vertragen.
  • Möglicherweise hat Ihr Arzt mit Ihnen vereinbart, dass Sie ihn informieren, wenn Sie eine Therapie von Ihrem Aggregat erhalten haben oder Sie einen abnormalen Herzrhythmus spüren. Bitte halten Sie sich an diese Vereinbarung.

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