Ihr Ratgeber für Herz, Kreislauf und Blutgefäße

Blutgefäße

Etwa 150.000 Kilometer Blutgefäße versorgen den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. Blutgefäße dienen der Kommunikation durch chemische Botenstoffe und dem Transport von Nährstoffen und Atemgasen.

In den Venen wird das Blut zum Herzen hin und in den dickwandigeren Arterien vom Herzen weg transportiert. Verbunden sind Arterien und Venen durch ein feines Kapillarnetzwerk, in denen der Austausch von Sauerstoff und Nährstoffen stattfindet.

Aufbau eines Blutgefäßes

Aufbau eines Blutgefäßes

Blutgefäße kann man kann man sich als elastische Schläuche vorstellen. Sie sind aus verschiedenen Schichten aufgebaut:

  • Eine innere Schicht (Tunica intima) von Zellen, die den Hohlraum begrenzen und abdichten, die sogenannten Endothelzellen. Endothelzellen haben eine besondere Funktion: Sie stellen eine Schranke zwischen der Wand des Blutgefäßes dar und dem Blut. Sie verhindern, dass sich Blutplättchen zusammenballen und sich ein Blutgerinnsel bildet. Eine Verletzung dieser Zellschicht erhöht die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln.
  • Eine mittlere Schicht (Tunica media), die in erster Linie glatte Muskeln und elastisches Bindegewebe enthält.
  • Eine äußere Schicht (Tunica externa oder Adventitia) die Kollagenfasern enthält und der Verankerung von Blutgefäßen in der Umgebung dient.

Bei den Blutgefäßen unterscheidet man

  • Arterien: Diese Blutgefäße verteilen das Blut, das vom Herz in den Blutkreislauf gepumpt wird, in die Organe und Gewebe. Arterien haben eine stärkere Muskulatur als Venen, weil Arterien das Blut vom pumpenden Herzen weitertransportieren müssen.
  • Venen sammeln das Blut aus den Geweben und transportieren es wieder zum Herzen zurück.