Die meisten Elektrogeräte, die Sie im Alltag benutzen, haben keinen Einfluss auf das Aggregat. Auf starke elektromagnetische Störungen reagiert das Aggregat jedoch empfindlich und bestimmte elektrische oder magnetische Felder beeinflussen es. Sicher sind bei normalem Gebrauch:
Das Handy kann Ihr Aggregat in seltenen Fällen vorübergehend stören, wenn es bei eingehenden Anrufen in der Brusttasche genau über dem Aggregat getragen wird (zumeist bei Männern der Fall). Sobald das Handy vom Aggregat entfernt wird, funktioniert dieses wieder ordnungsgemäß.
Halten Sie das Handy ans Ohr auf der entgegengesetzten Körperseite vom implantierten Therapiesystem und tragen Sie es nicht in der Brusttasche, die über dem Aggregat liegt. Halten Sie einen Abstand von mindestens 15 cm zwischen dem Handy und dem Aggregat ein. Überträgt das Telefon mit einer Leistung von über 3 Watt, vergrößern Sie den Abstand auf 30 cm. Beachten Sie den Mindestabstand auch, wenn Sie Ihr Handy in einer Brusttasche oder am Gürtel transportieren möchten. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten nicht für schnurlose Festnetztelefone.
Seien Sie bei der Nutzung eines iPods vorsichtig und tragen Sie ihn nicht in der Hemd- oder Jackentasche. Auch die kleinen Kopfhörer, wie sie bei Mobiltelefonen und mp3-Playern üblich sind, können Probleme bereiten. Die in ihnen befindlichen Magnete stören in einigen Fällen Defibrillatoren, wenn sie ganz nahe an das Aggregat gehalten werden. Tragen sie daher diese Kopfhörer nicht losen um den Hals oder in der Brusttasche. Hören ist jedoch erlaubt.
Objekte, die Sie vermeiden sollten - unabhängig vom Abstand:
Hier finden Sie eine Liste möglicher elektromagnetischer Störquellen für Herzschrittmacher, ICDs und CRT-Ds mit Hinweisen, wie Sie damit umgehen sollten.
Bei Fragen zu elektromagnetischen Störquellen berät in der Regel auch der technische Kundendienst der Gerätehersteller. Falls Sie sich im Umgang mit technischen Geräten mal nicht sicher sind, wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Implantates.