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Herzinsuffizienz: Testen Sie Ihr Wissen!

Herzinsuffizienz: Testen Sie Ihr Wissen!

Wenn das Herz die zur Versorgung des Organismus notwendige Pumpleistung nicht mehr erbringen kann, spricht man von Herzmuskelschwäche.

In Deutschland ist die Herzmuskelschwäche der häufigste Grund für einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus. Wenn bei Ihnen oder einer Ihnen nahestehenden Person eine Herzmuskelschwäche festgestellt wurde, ist es wichtig für Sie, dass Sie einige Fakten zur Herzmuskelschwäche, deren Behandlung und mögliche Folgeerkrankungen kennen.

Was meinen Sie? Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

Bitte beantworten Sie zunächst alle Fragen, bevor Sie die Auswertung aufrufen.

Frage 1:

Wie lautet die medizinische Bezeichnung für Herzmuskelschwäche?




Die medizinische Bezeichnung für Herzmuskelschwäche ist Herzinsuffizienz. Chronotrope Inkompetenz ist eine Herzrhythmusstörung, bei der das Herz zu langsam schlägt. Eine Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels. [Mehr]

Frage 2:

Welche Aussage über Herzmuskelschwäche ist richtig?




Die Herzmuskelschwäche ist eine ernstzunehmende Krankheit, die zum plötzlichen Herzversagen und Tod führen kann. Ursache können Herzrhythmusstörungen sein, die häufig im Rahmen der Herzmuskelschwäche auftreten. Eine ärztliche Behandlung der Herzmuskelschwäche ist daher sehr wichtig. Neben der ärztlichen Versorgung können die Patienten auch selbst etwas dazu beitragen, ihr Risiko für Herzkreislauferkrankungen zu senken. Täglich ein bisschen Bewegung: Radfahren, Wandern, Spazierengehen sind gut für Menschen mit Herzschwäche geeignet. [Mehr]

Frage 3:

Welches Geschlecht ist eher von der Herzmuskelschwäche betroffen?




Männer erkranken etwa 1,5-mal häufiger an der Herzmuskelschwäche als Frauen. [Mehr]

Frage 4:

Was ist die häufigste Ursache einer Herzmuskelschwäche?




Eine Durchblutungsstörung des Herzens (eine sog. koronare Herzkrankheit) ist bei bis zu 70% der Patienten die häufigste Ursache der Herzmuskelschwäche. Bluthochdruck tritt oft in Verbindung mit einer koronaren Herzkrankheit auf, ist aber nur bei höchstens 20% der Fälle die alleinige Ursache der Herzmuskelschwäche. Eine Schilddrüsenüberfunktion führt vergleichsweise selten zur Herzmuskelschwäche. [Mehr]

Frage 5:

Wie macht sich eine Herzmuskelschwäche bemerkbar?




Typische Symptome der Herzinsuffizienz sind Atemnot, Wasseransammlung im Körper und nächtliche Störung der Atmung. Ein starkes Durstgefühl tritt eher bei Diabetes oder anderen Erkrankungen auf. Auch ein Fieber kann viele Ursachen haben, meist steckt eine Infektion dahinter. [Mehr]

Frage 6:

Welcher Teil des Herzens kann von der Herzmuskelschwäche betroffen sein?




Langfristig sind beide Herzkammern von einer Herzmuskelschwäche betroffen. Ist nur die Leistung einer Herzkammer betroffen, spricht man von einer Linksherz- bzw. Rechtsherzinsuffizienz.

[Weitere Informationen zu Aufbau und Funktion des Herzens]

Frage 7:

Sollten Menschen mit Herzinsuffizienz Sport treiben?




Heute weiß man, dass übermäßige Schonung und Bettruhe die Symptomatik der Herzschwäche verstärken. Patienten mit leichter bis mäßiger Herzschwäche, die medikamentös stabil eingestellt sind, profitieren von einem mit dem Arzt abgestimmtes Trainingsprogramm, das das Herz stärkt und die Durchblutung verbessert. Leidet ein Patient an einer sehr starken (dekompensierten) Herzinsuffizienz, sollte keinerlei Sport betrieben werden, bis eine medizinische Stabilisierung erreicht werden kann.

[Mehr Informationen zum Thema Sport bei Herzmuskelschwäche]

Frage 8:

Was ist ein herzschützendes Verhalten?




Nichtraucher, die sich gesund ernähren, auf ihr Gewicht achten und sich körperlich betätigen, erkranken seltener an einer Herzschwäche. Je mehr es Ihnen gelingt, nach und nach ein solches herzschützendes Verhalten wenigstens teilweise einzuüben, desto besser ist dies für Ihr Herz. [Mehr]

Frage 9:

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Herzschwäche?




Wichtigste Grundlage der Behandlung der Herzschwäche ist die optimale Behandlung mit Medikamenten. Heute gibt es eine Reihe gut wirksamer Medikamente, die die Lebensqualität und die Lebenserwartung deutlich verbessern.
Bei einigen Patienten mit einer Herzinsuffizienz können implantierbare Therapiesysteme (Kardiale Resynchronisationstherapie, CRT) sinnvoll sein. Wenn eine Herzinsuffizienz sehr weit fortgeschritten ist und nicht mit Medikamenten oder einem CRT-Schrittmacher in Schach halten lässt, bleibt nur noch eine Herztransplantation. Die Behandlung der Herzinsuffizienz beinhaltet zudem eine gesunde Lebensführung, wobei die regelmäßige Gewichtskontrolle und eine ausgewogene, gesunde Ernährung einen hohen Stellenwert haben. Wichtig ist außerdem die an die körperliche Leistungsfähigkeit angepasste regelmäßige Bewegung.

[Mehr über die Herzmuskelschwäche erfahren Sie in unserer Rubrik Wissen]

[Mehr zum Thema CRT]