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Fachbegriff des Monats

Myokarditis

Definition

Bei der infektiösen Herzmuskelerkrankung (Fachbegriff Myokarditis) handelt es sich um eine Entzündung des Herzmuskels, die meistens durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht wird.

Der Verlauf einer infektiösen Myokarditis ist sehr unterschiedlich: Manche Patienten spüren gar nichts davon, es gibt aber auch schwere Verläufe, bei denen die Symptome einer Herzinsuffizienz auftreten.

Zu Beginn der Erkrankung klagen viele Betroffene über eine allgemeine Schwäche mit rascher Ermüdbarkeit, Gewichtsverlust und Gliederschmerzen. Gelegentlich geben die Patienten Herzstolpern, Herzrasen oder ein Stechen im Brustkorb an. Im weiteren Verlauf können Kurzatmigkeit und Schwellung der Beine hinzukommen. Je nach Schweregrad der Myokarditis können bereits geringste körperliche Belastungen zu starker Atemnot führen.

Behandlung

Die wichtigste Maßnahme ist eine längerfristige körperliche Schonung. Wer sich zu früh belastet, riskiert einen schweren Rückfall.

In sehr schweren Fällen steht als letzte therapeutische Möglichkeit die Herztransplantation zur Verfügung.

So führt eine Myokarditis zur Herzinsuffizienz

Bei einer Entzündung des Herzmuskels kommt es häufig zu Komplikationen in Form von Herzrhythmusstörungen. In ca. 20 % der Fälle geht die Myokarditis in eine dilatative Kardiomyopathie über.