Häufige Fragen

Ein Notfall auf der Straße:
Was müssen Sie tun? [mehr...]

Fachbegriff des Monats

Seit 30 Jahren im Einsatz: der „persönliche Rettungsassistent“ ICD

Das Medizintechnikunternehmen Boston Scientific ist Vorreiter bei der Entwicklung von Herzschrittmachern. Die Firma kann mittlerweile auf 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet implantierbarer Therapiesysteme bei Herzerkrankungen zurückblicken. Kontinuierliche Forschung und technischer Fortschritt sowie gewissenhafte Qualitätssicherung bilden die Voraussetzungen, um hochwertige und sichere Geräte zum Wohl der Patienten zu entwickeln. Der plötzliche Herztod als Folge einer Durchblutungsstörung des Herzens ist noch immer die häufigste Todesursache in Deutschland und anderen Industrieländern. Durch die permanente Weiterentwicklung implantierbarer Therapiesysteme kann jedoch das Leben vieler Patienten mit einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung oder einer schweren Herzinsuffizienz gerettet werden.

Den Rhythmus wiederfinden mit ICD

Patienten, bei denen Rhythmusstörungen auftreten, sind gefährdet, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Bei diesen Patienten kann ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) eine lebensrettende Maßnahme sein.

  • Ein ICD überwacht den Herzrhythmus und gibt bei Herzrasen oder Kammerflimmern Impulse oder Elektroschocks ab, die den normalen Herzrhythmus wiederherstellen.
  • Der erste „persönliche Rettungsassistent“ – der implantierbare Miniatur-Defibrillator - wurde vor 35 Jahren in den USA in Anlehnung an den Herzschrittmacher entwickelt.
  • Je nach Modell des ICDs ist eine Elektrode in der rechten Herzkammer (Ein-Kammer ICD), eine zweite Elektrode im rechten Vorhof (Zwei-Kammer ICD) und eine dritte Elektrode in der linken Herzkammer befestigt (biventrikulärer ICD).
  • Der Computer im ICD Gerät überwacht den Herzrhythmus des Patienten, erkennt Veränderungen und leitet, falls erforderlich, eine geeignete Therapie ein.
  • Klinische Studien haben gezeigt, dass der Einsatz eines ICD als Schutz bei lebensbedrohlichen Störungen des Herzrhythmus die Rate eines plötzlichen Herztodes stark vermindert.

Den Herzschlag synchronisieren mit CRT

Boston Scientific hat nicht nur den weltweit ersten ICD entwickelt, sondern auch als erstes die CRT Technik eingeführt. Seit einigen Jahren gibt es die biventrikuläre Schrittmachertherapie, oder kardiale Resynchronisationstherapie (CRT). Sie unterstützt das Zusammenziehen des Herzmuskels und verbessert die Zusammenarbeit der beiden Herzkammern.

Two in one – CRT+D

2008Seit 1999 ist der erste kardiale Resynchronisationstherapie Defibrillator (CRT+D) in Europaauf dem Markt.
Das Gerät ist eine Kombination aus CRT-Schrittmacher und Elektroschockgerät und verbindet die Vorteile eines Schrittmachers, der die Herzarbeit der beiden Hauptkammern wieder synchronisiert und eines Defibrillators, der den Herzrhythmus kontrolliert.

30 Jahre implantierbare Therapiesysteme

30 Jahre implantierbare Therapiesysteme