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Schrittmacher und mehr




Kleine Lebensretter - immer zur Stelle

Herzschrittmacher und andere Therapiesysteme, die dem Patienten eingepflanzt werden, können wahre Lebensretter sein, die der Patient immer dabei hat. Sie bringen das Herz wieder in den richtigen Takt und können sogar den plötzlichen Herztod verhindern. Bestimmte Therapiesysteme helfen bei einer ausgeprägten Herzschwäche, bei der es trotz optimaler medikamentöser Behandlung zu keiner Besserung der Beschwerden kommt.


Ein Herzschrittmacher beschleunigt die Herzfrequenz, wenn der Herzschlag zu langsam ist. Mehrere Funktionen können auch in einem einzigen Gerät integriert sein, das dann auch bei anderen Herzrhythmusstörungen aktiv wird. [Mehr zum Herzschrittmacher]


Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) kann bestimmten Patienten mit Herzschwäche helfen. Sie unterstützt die Herzkammern dabei, ökonomisch zu schlagen. Dadurch können sich Beschwerden einer Herzschwäche bessern. [Mehr zur CRT]


Ein CRT-Gerät kann zusätzlich durch einen implantierbaren Kardioverter Defibrillator (ICD) unterstützt werden, der den plötzlichen Herztod verhindert, indem er im Bedarfsfall einen Stromstoß abgibt, um das Herz wieder in Takt zu bringen. [Mehr zu CRT-D]


Der implantierbare Defibrillator (ICD) kann Patienten, deren Leben durch bestimmte Herzrhythmusstörungen bedroht ist, retten, indem er wieder einen normalen Herzrhythmus herstellt. [Mehr zu ICD]


Nach der Implantation eines Schrittmachers, eines ICD- oder CRT-Gerätes ist die regelmäßige Nachsorge mit Kontrolle des Therapiesystems und Untersuchung des Patienten notwendig, um eine optimale Therapie und die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten. [Mehr zur Nachsorge]


"Wer den ICD akzeptiert, kommt besser damit zurecht"  - Patienteninterview mit dem Sprecher der Defi-Selbsthilfegruppe Freising, Udo Naujocks. Herr Naujocks erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen bei und nach der Implantation des Geräts und gibt anderen Betroffenen Tipps zum Umgang mit dem ICD. [Mehr zum Patienteninterview]


Seit den 1930er Jahren wurden die damals noch riesigen Schrittmachersysteme immer weiter entwickelt. Im Lauf der Zeit änderten sich nicht nur Größe und Gewicht. Die heutigen implantierbaren Therapiesysteme sind programmierbar und werden kontinuierlich weiter verbessert. [Mehr zur geschichtlichen Entwicklung]