Der Arzt muss Ursachen, Art und Schweregrad Ihrer Erkrankung
abschätzen, um beurteilen zu können, welche Therapie für
Sie am besten geeignet ist. Um diese Informationen zu erhalten,
ist eine Vielzahl von Untersuchungen notwendig.
Grundlegende Tests, die bei jedem Patienten mit Verdacht
auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung durchgeführt werden, sind
die Erhebung der Krankengeschichte, die körperliche Untersuchung
und das EKG. Mit Hilfe dieser grundlegenden Untersuchungen
gewinnt der Arzt wesentliche Informationen über die vorliegende
Erkrankung.
Weitere Untersuchungen
Weitere Untersuchungen dienen der genaueren Beurteilung
der Herzfunktion. Eine zentrale Bedeutung für die Beurteilung
des Herzens haben Bild gebende Verfahren, und dabei besonders
die Ultraschalluntersuchung des Herzens, die Echokardiographie.
Mit dieser völlig schmerz- und risikofreien Methode kann
die Funktion der Herzkammern und der Herzklappen beurteilt
werden. Auch eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge kann
notwendig sein, wenn es um die Beurteilung des Herzens geht.
Nicht bei allen Patienten sind diese Untersuchungen ausreichend.
In manchen Fällen sind zusätzlich eine Herzkatheteruntersuchung
oder eine elektrophysiologische Untersuchung notwendig, z.
B. weil mit den routinemäßig durchgeführten Tests im individuellen
Fall die Diagnose nicht ausreichend gesichert werden konnte.
Um Ursachen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu finden,
sind häufig auch Laboruntersuchungen notwendig. Vertrauen
Sie diesbezüglich Ihrem behandelnden Arzt, der Ihren Fall
am besten kennt.
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