Ein Notfall auf der Straße:
Was müssen Sie tun? [mehr...]
Was sind Stents?
Der Arzt muss Ursachen, Art und Schweregrad Ihrer Erkrankung abschätzen, um beurteilen zu können, welche Therapie für Sie am besten geeignet ist. Um diese Informationen zu erhalten, sind einige Untersuchungen notwendig.
Grundlegende Tests, die bei jedem Patienten mit Verdacht auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung durchgeführt werden, sind die Erhebung der Krankengeschichte, die körperliche Untersuchung und das EKG. Mit Hilfe dieser grundlegenden Untersuchungen gewinnt der Arzt wesentliche Informationen über die vorliegende Erkrankung.
Wenn Sie einen Arzt aufsuchen, wird er Ihnen zunächst Fragen zu bisherigen Erkrankungen stellen. Beantworten Sie die Fragen nach bestem Wissen und verschweigen oder verharmlosen Sie nichts, was Ihnen unangenehm ist. [mehr]
Nach Erhebung der Anamnese wird Ihr Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen. Hierzu gehört auch, dass er Herz und Lunge mit dem Stethoskop abhört. Beim Abhören des Herzens prüft er beispielsweise, ob Herztöne zu hören sind, die bei einem gesunden Herzen nicht auftreten. [mehr]
Die Laboruntersuchung gibt dem Arzt wichtige Zusatzinformationen. Anhand einer Blutprobe kann der Arzt Aufschluss über eventuelle Ursachen der Herzerkrankung und über die Funktionstüchtigkeit anderer Organsysteme erhalten. Wir haben für Sie die wichtigsten Laborwerte und ihre Bedeutung zusammengestellt. [mehr]
Das EKG zeichnet die elektrischen Herzaktionen auf und gibt sie als Kurven wider. Die elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Elektroden (Metallplättchen) abgeleitet. Die Elektroden werden dazu auf Armen, Beinen und Brustkorb angebracht. [mehr]
Weitere Untersuchungen dienen der genaueren Beurteilung der Herzfunktion. Eine zentrale Bedeutung für die Beurteilung des Herzens haben bildgebende Verfahren, und dabei besonders die Ultraschalluntersuchung des Herzens, die Echokardiographie. Auch eine Röntgenaufnahme von Herz und Lunge kann notwendig sein, wenn es um die Beurteilung des Herzens geht.
Nicht bei allen Patienten sind diese Untersuchungen ausreichend. In manchen Fällen sind zusätzlich eine Herzkatheteruntersuchung oder eine elektrophysiologische Untersuchung notwendig. Um Ursachen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu finden, sind häufig auch Laboruntersuchungen notwendig.
Bei einer leichten Herzinsuffizienz, aber auch bei anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann das Herz in einer einfachen EKG-Untersuchung fast normal erscheinen. Da Ihr Arzt sich aber auch ein Bild Ihres Herzens unter Belastung machen muss, kann ein Belastungs-EKG wichtige Zusatzinformationen liefern. [mehr]
Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs (Fachbegriff: Röntgen-Thorax) kann der Arzt feststellen, ob das Herz vergrößert ist. Zusätzlich können weitere Zeichen einer Herzinsuffizienz zu sehen sein, z. B. Wasseransammlungen in der Lunge. [mehr]
Die Echokardiographie ist die Ultraschall-Untersuchung des Herzens. Sie ist das wichtigste Untersuchungsverfahren für die Beurteilung der Herzstruktur und -funktion und gehört beispielsweise bei Verdacht auf Vorliegen einer Herzinsuffizienz zu den Standarduntersuchungen. [mehr]
Bei einer Katheter-Untersuchung werden die Herzkammern, Herzklappen und Herzkranzgefäße mithilfe von Röntgenstrahlen und Kontrastmittel dargestellt. Dabei werden unter anderem Herzgröße, -leistung und -funktion gemessen und beurteilt. Ebenso können angeborene Herzfehler und Tumoren des Herzens dargestellt werden. [mehr]
Wenn bisherige Untersuchungen erbracht haben, dass Sie an einer Herzrhythmusstörung leiden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) vorschlagen. Damit kann der Arzt nicht nur die Ursache der Rhythmusstörungen genau ermitteln, sondern auch feststellen, welche Behandlung für Sie am geeignetsten ist. [mehr]