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Glossar: Wichtige Begriffe rund um Herz und Kreislauf

Hier finden Sie wichtige Begriffe rund um Herz und Kreislauf.

Sartane

Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck. Sie wirken als Hemmstoffe am AT-1-Rezeptor.

Schellong-Test

Mit dem Schellong-Test prüft man Anpassung des Blutdrucks, z. B. bei Verdacht auf orthostatische Hypotonie. Ablauf: Der Patient bzw. die Patientin liegt einige Minuten ruhig auf einer Liege, der Blutdruck wird gemessen; dann steht der Patient bzw. die Patientin rasch auf und bleibt 10 Minuten stehen, auch jetzt wird der Blutdruck gemessen

Sreening

an vielen Personen durchgeführte Untersuchung, um frühzeitig Anzeichen einer Erkrankung zu bemerken (z. B. Röntgen-Reihenuntersuchung)

Shunt

Ein (arteriovenöser) Shunt ist eine Kurzschlussverbindung zwischen zwei Blutgefäßen, einer Arterie (Blut mit viel Sauerstoff) und einer Vene (Blut mit wenig Sauerstoff). Durch die Verbindung kann Blut aus der Arterie direkt in die Vene fließen.

Eine derartige Kurzschlussverbindung kann entweder natürlich entstehen, zum Beispiel bei einem Morbus Osler, oder sie kann durch eine Operation hergestellt werden. Dies ist oftmals erforderlich für Dialyse-Patienten oder Patienten, die eine Lipidapherese bekommen, damit ausreichend Blut in möglichst kurzer Zeit gereinigt werden kann.

Auch im Herzen können Shunts vorliegen, zum Beispiel wenn ein Loch in der Wand zwischen den Vorhöfen oder den Herzkammern gibt.

Sinusknoten (SA-Knoten)

Der natürliche Schrittmacher des Herzens. Der Sinusknoten besteht aus einer Gruppe von spezialisierten Zellen in der oberen rechten Herzkammer (rechter Vorhof), die normalerweise einen elektrischen Impuls erzeugen. Der Impuls wandert durch das Herz und führt zum Herzschlag. Mehr dazu hier.

Stenose

Verengung, z. B. in einem Blutgefäß. Bei der Herzkranzgefäß-Erkrankung kann eine Gefäßstenose letztlich zu einem Verschluss eines Blutgefäßes und damit zum Herzinfarkt führen.

Stent

Medizinisches Implantat, Gittergerüst-Röhrchen aus Metall oder Kunststoff, das beispielsweise in ein Blutgefäß (z. B. Herzkranzgefäß) eingebracht wird, um nach dessen Aufdehnung einen erneuten Verschluss zu verhindern. Siehe auch Medikamente freisetzender Stent. Mehr dazu hier.

Studie

Wissenschaftliche Untersuchung, die in der Medizin beispielsweise der Erprobung eines Arzneimittels dient. Eine randomisierte, kontrollierte und doppelblinde Studie ist die verlässlichste und objektivste Methode mit der höchsten Aussagefähigkeit.

Supraventrikuläre Tachykardie (SVT)

Ein schneller Herzrhythmus, der durch elektrische Signale verursacht wird, die aus einem speziellen Gebiet über den Hauptkammern (üblicherweise in den Vorhöfen) entstammen. Ein Herz mit SVT schlägt möglicherweise mehr als 150 mal pro Minute, was zu Herzklopfen und Flattern im Brustkorb führen kann.

Sympatikus

Das sympatische Nervensystem reguliert zusammen mit dem Parasympatikus die meisten Organe. Beide gehören zum vegetativen Nervensystem, das kaum willentlich beeinflusst werden kann.

Syndrom

Kombination von verschiedenen Krankheitszeichen (Symptomen), die typischerweise gleichzeitig und gemeinsam auftreten. Die Symptome müssen nicht alle dieselbe Ursache haben, die einzelnen Ursachen hängen aber in der Regel zusammen, so dass eben dieses typische „Symptommuster“ auftritt.

Synkope

Mit Synkope bezeichnet man eine vorübergehende Bewusstlosigkeit, bedingt durch ein kurzes Aussetzen der Gehirndurchblutung.

Systole

A – die Phase im Herzzyklus (Herzschlag), der die Herzmuskeln sich zusammenzeihen und so das Blut weiterdrücken.
B – Kurzwort für den oberen Blutdruckwert