Glossar

Hier finden Sie wichtige Begriffe rund um Herz und Kreislauf.

  • A
    • ACE-Hemmer
      Arzneistoffe, die besonders bei der Behandlung des Bluthochdrucks und der chronischen Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Sie hemmen das Angiotensin-konvertierende Enzym (Angiotensin Converting Enzyme = ACE), das zur Blutdruckregulierung beiträgt. Mehr dazu hier.
    • Aggregat
      Auch Gerät genannt. Das Aggregat ist der Teil des ICD- oder Herzschrittmacher-Systems, der die Elektronik und die Batterie enthält. Es wird unter der Haut im Bereich des oberen Brustkorbs (oder manchmal im Bereich des Bauches) implantiert.
    • Angina pectoris
      „Brustenge“, ein Symptom insbesondere der koronoraren Herzkrankheit. Angina-pectoris-Beschwerden sind Schmerzen im Brustraum, die häufig als dumpf, einschnürend oder drückend bzw. teilweise auch als brennend empfunden werden und auf einer Minderversorgung des Herzmuskels mit sauerstoffreichem Blut beruhen.
    • Angioplastie
      Auch perkutane transluminale Angioplastie (PTA): Verfahren zur Erweiterung oder Wiedereröffnung von verschlossenen Blutgefäßen, z. B. mit Hilfe der Ballondillatation. Mehr dazu hier.
    • Aortenstenose
      Krankhafte Verengung der Aortenklappe, die den Blutfluss durch das Herz erschwert. Mehr dazu hier.
    • Arrhythmien
      Ein veränderter Herzschlag, der zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig ist.
    • Atherosklerose
      Ablagerungen von Fett und Kalk in den Blutgefäßen: Dadurch verlieren die Gefäße an Elastizität und ihr Durchmesser wird immer enger. Dies kann beispielsweise zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Mehr dazu hier.
    • Atrioventrikulärer Knoten (AV-Knoten)
      Eine Zellgruppe in der Wand zwischen linkem und rechtem Vorhof direkt über den Hauptkammern (Ventrikeln). Dieser Anteil der elektrischen Leitungsbahn des Herzens unterstützt die Weiterleitung der Signale von den Vorhöfen zu den Hauptkammern.
    • Atrium; Vorhof
      Eine der beiden oberen Kammern des Herzens – im Besonderen der rechte und linke Vorhof. Die Vorhöfe fangen das Blut auf, das ins Herz gelangt, und pumpen es in die beiden unteren Kammern (Ventrikel).
    • Auswurffraktion
      Auch Ejektionsfraktion (EF): Anteil des Blutes, das bei einem Herzschlag in den Körper gepumpt wird, im Verhältnis zum Gesamtblutvolumen der Herzkammer.
  • B
    • Ballondilatation
      Verfahren zur Erweiterung oder Wiedereröffnung verschlossener Blutgefäße (z. B. der Herzkranzgefäße: Hier spricht man auch von einer perkutanen transluminalen Coronar-Angioplastie PTCA). Ein Ballonkatheter wird fast immer von der Leiste aus über einen Führungsdraht in die Engstelle eingelegt und mit Druck aufgeblasen. Hierdurch wird meist die Engstelle beseitigt. Mehr dazu hier.
    • Belastungs-EKG
      Ein EKG (Elektrokardiogramm) wird unter Belastung, meist auf einem Fahrradergometer, geschrieben. Es kann beispielsweise Hinweise auf eine Herzkranzgefäßerkrankung oder auf Herzrhythmusstörungen, die unter Belastung auftreten, liefern.
    • Beta-Blocker
      Medikamente, die die Wirkung einiger Stresshormone (z. B. Adrenalin) hemmen und dadurch Puls und Blutdruck senken.
    • Biventrikulär
      In beiden Kammern (Ventrikeln) des Herzens.
    • Blindstudie
      Eine Blindstudie ist eine Form einer wissenschaftlichen Untersuchung, bei der die Versuchspersonen nicht wissen, ob sie der Experimental- oder der Kontrollgruppe angehören. Dies wirkt der Beeinflussung durch Erwartungen und Verhaltensweisen, die durch diese Information ausgelöst werden, entgegen. Die Teilnehmer der Experimentalgruppe erhalten eine neue Therapie, deren Wirkung mit einer bereits bewährten Therapie oder einem Placebo, also einer Scheintherapie, verglichen wird. Die zu untersuchende Therapie muss bereits mehrere Tests durchlaufen haben, bevor sie in einer solchen Studie angewendet wird.
    • Blutgerinnung
      Der flüssige Anteil des Blutes enthält eine lösliche Vorstufe des Fibrins. Im Bedarfsfall kann diese Vorstufe zu langen Fasern umgewandelt werden, die sich als Netz zusammenlagern und so ein verletztes Blutgefäß gemeinsam mit Blutplättchen abdichten. Mehr dazu hier.
    • Bluthochdruck
      Von Bluthochdruck (Fachbegriff: Hypertonie) spricht man, wenn der obere Blutdruckwert ständig 140 mm Hg oder mehr und/oder der untere Blutdruckwert ständig 90 mm Hg oder mehr beträgt. Der Blutdruck, der mit dem Blutdruckmessgerät gemessen wird, entspricht dem Druck in den Schlagadern (Arterien). Mehr dazu hier.
    • Blutstillung
      Wird ein Blutgefäß verletzt, heften sich Blutplättchen an den Wundrand und bilden einen Pfropf, um das Blutgefäß übergangsweise zu verschließen. Eine übermäßige Blutpfropfbildung kann mit Medikamenten behandelt werden. Mehr dazu hier.
    • Bradykardie
      Ein anormal langsamer Herzschlag, üblicherweise weniger als 60 Schläge pro Minute. Mehr dazu hier.
  • C
    • Carotisstenose
      Verkalkung oder Engstelle in der Halsschlagader. Eine starke Verengung kann die Durchblutung des Gehirns gefährden und einen Schlaganfall auslösen. Abhilfe kann eine chirurgische Entfernung der Verengung (Carotisendarteriektomie) oder die Offenhaltung mit einem Stent (Carotisstent) schaffen. Mehr dazu hier.
    • Carotisstenting
      Eine verengte Halsschlagader kann in einer Operation aufgedehnt und mit Hilfe einer Gefäßstütze (Stent) offengehalten werden
    • CRT – kardiale Resynchronisationstherapie
      Besteht eine schwere Herzinsuffizienz und wird medikamentös optimal behandelt, kann ein spezieller Schrittmacher bei bestimmten Patienten die Funktion des Herzmuskels verbessern. Durch die Verbesserung der Pumpfunktion verbessert sich häufig auch die Lebensqualität erheblich. Mehr dazu hier.
  • D
    • Defibrillation
      Behandlungsmethode gegen die lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen Kammerflimmern und Kammerflattern. Durch Stromstöße wird die normale Herzaktivität wieder hergestellt. Das Gerät wird als Defibrillator bezeichnet. Er kann von außen angewendet oder ähnlich wie ein Herzschrittmacher eingepflanzt werden. Mehr dazu hier.
    • Defibrillator
      Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen. Das Gerät kann von außen angewendet werden, d. h. Stromstöße abgeben, die das Herz wieder in einen normalen Rhythmus zurückführen, oder es kann wie ein Herzschrittmacher eingepflanzt werden und bei Bedarf Stromstöße innerhalb des Herzens abgeben. 
    • DES
      Drug eluting stent = Medikamente freisetzender Stent (siehe dort)
    • Diagnostik
      Gesamtheit der Untersuchungen, die der Feststellung oder genaueren Klärung einer Erkrankung dienen.
    • Dilatation
      Erweiterung, Dehnung, z. B. von Arterien, siehe auch Ballondilatation.
    • Doppelblindstudie
      In einer doppelblinden Studie (siehe auch Blindstudie) wissen Patienten und behandelnde Mediziner nicht, wer welche Substanz erhält: das neue Medikament, ein Vergleichsmedikament oder ein Scheinmedikament (Placebo).
  • E
    • Echokardiographie
      Ultraschalluntersuchung des Herzens, mit der die Strukturen des Herzens auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Schmerzlose Untersuchung ohne Strahlenbelastung. Mehr dazu hier.
    • EF, Ejektionsfraktion
      siehe Auswurffraktion
    • Elektrokardiogramm (EKG)
      Ein EKG zeichnet die elektrischen Herzaktionen auf und gibt sie als Kurven wieder. Die elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Elektroden (Metallplättchen) abgeleitet. Die Elektroden werden dazu auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb angebracht. Mehr dazu hier.
  • F

    (keine Einträge)

  • G

    (keine Einträge)

  • H
    • Herzblock
      Eine Störung, bei der die elektrischen Signale des natürlichen Schrittmachers des Herzens (SA-Knoten) verzögert sind oder die Kammern nicht erreichen.
    • Herzinfarkt
      Auch Myokardinfarkt genannt. Ein Herzinfarkt entsteht, wenn eine Arterie verstopft, die Blut zum Herzen bringt. In Folge dessen werden einige Bereiche des Herzens nicht mit Blut versorgt und ein Teil des Herzmuskels stirbt ab. Symptome eines Myokardinfarkts können Schmerzen im Brustkorb, Arm oder Hals sowie Übelkeit, Müdigkeit und/oder Atemnot umfassen. Mehr dazu hier.
    • Herzinsuffizienz
      siehe Herzschwäche
    • Herzkammer
      Die Herzkammern pressen das Blut in den Kreislauf: die rechte Kammer in den Lungen-, die linke in den Körperkreislauf. Mehr dazu hier.
    • Herzkatheteruntersuchung
      Untersuchungsmethode für Herz und Herzkranzgefäße. Über die Leiste wird ein dünner biegsamer Kunststoffschlauch (= Katheter) in ein Blutgefäß eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben. Es wird ein Kontrastmittel gespritzt und durch Röntgenaufnahmen wird beispielsweise erkennbar, wo Engstellen oder Gefäßverschlüsse sitzen. Mehr dazu hier.
    • Herzkranzgefäßerkrankung – koronare Herzkrankheit (KHK)
      Man spricht von koronarer Herzerkrankung, wenn aufgrund einer Arterienverkalkung (Atherosklerose, früher Arteriosklerose) eine oder mehrere Einengungen der Herzkranzgefäße entstanden sind. Mehr dazu hier.
    • Herzmuskelhypertrophie
      Verdickung des Herzmuskels, d. h. verdickte Herzwand durch vermehrte Muskelmasse. Diese entsteht oft in Folge einer Herzschwäche als Versuch, die verschlechterte Herzfunktion auszugleichen. Mehr dazu hier.
    • Herzrhythmusstörungen
      Unregelmäßigkeiten des normalen Herzschlags: geänderte Geschwindigkeit, kurze Unterbrechungen oder zusätzliche Herzschläge. Sie kommen auch bei Gesunden vor, müssen aber auf jeden Fall ärztlich geklärt werden. Mehr dazu hier.
    • Herzschwäche – Herzinsuffizienz
      Wenn das Herz die zur Versorgung des Organismus notwendige Pumpleistung nicht mehr erbringen kann, spricht man von Herzschwäche oder Herzmuskelschwäche. Der Fachbegriff hierfür ist Herzinsuffizienz (Insuffizienz = Unzulänglichkeit). Bei Herzschwäche kann das Herz seine Hauptaufgabe, nämlich Blut durch den Körper zu pumpen, nicht mehr in ausreichendem Maß erfüllen. – In westlichen Industrieländern ist die Herzinsuffizienz sehr verbreitet. Sie ist in Deutschland für die meisten Krankenhauseinweisungen bei Senioren verantwortlich und in der Altersgruppe der über 65-Jährigen auch die häufigste Todesursache. Mehr dazu hier.
    • Herzstillstand
      siehe Plötzlicher Herzstillstand
    • Hypertonie
      siehe Bluthochdruck
  • I
    • ICD = implantierbarer Kardioverter Defibrillator
      Der plötzliche Herztod kann durch einen sogenannten implantierbaren Kardioverter Defibrillator (ICD) verhindert werden. Ein ICD ist ein Elektroschockgerät in Miniaturausgabe, nicht viel größer als ein Herzschrittmacher. Dieses Gerät überwacht den Herzrhythmus und gibt bei Herzrasen oder Kammerflimmern Impulse oder Elektroschocks ab, die den normalen Herzrhythmus wieder herstellen. Mehr dazu hier.
  • J

    (keine Einträge)

  • K
    • Kammerflimmern
      Krankhaft gesteigerter Herzschlag. Das Herz zuckt mehrere Hundertmal in der Minute, ein koordiniertes Schlagen ist nicht mehr möglich. Es wird kein Blut mehr in den Körper gepumpt. Kammerflimmern ist die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod. Mehr dazu hier.
    • Kardial
      Das Herz betreffend.
    • Kardiomyopathien
      Die Kardiomyopathien sind Herzmuskelerkrankungen, die verschiedene Ursachen haben können. Häufig führt eine Kardiomyopathie zu den klinischen Symptomen einer Herzinsuffizienz. Auch Entzündungen des Herzmuskels, Myokarditis genannt, können bei schweren Verläufen zu einer Herzinsuffizienz führen. Mehr dazu hier.
    • KHK – Koronare Herzkrankheit
      Siehe Herzkranzgefäßerkrankung. Mehr dazu hier.
    • Kontrollierte Studie
      Eine Studie, in der die Wirkung einer neuen Behandlungsform bzw. eines neuen Medikaments im Vergleich mit einer etablierten Behandlung oder einem Scheinmedikament (Placebo) untersucht wird. Eine Patientengruppe erhält den neuen Wirkstoff, die Kontrollgruppe bekommt eine Vergleichssubstanz oder -behandlung oder ein Placebo.
  • L
    • Linksschenkelblock
      Bei einer Herzschwäche kann sich durch zunehmende Bindegewebsbildung und abgestorbene Herzmuskelzellen die Weiterleitung der elektrischen Erregung im Herzen verzögern. Im EKG ist die Herzstromkurve verbreitert und nimmt eine spezielle Form an, die vom Arzt als Linksschenkelblock bezeichnet wird.
  • M
    • Medikamente freisetzender Stent
      Auch DES (drug eluting stent). Bei Blutgefäß-Stents besteht die Gefahr, dass sie durch Neubildung von Gewebe wieder verschlossen werden. Es gibt Stents, die mit Medikamenten beschichtet sind, die diese Gefäßneubildung verhindern sollen. Mehr dazu hier.
    • Metabolisches Syndrom
      Die vier Hauptrisikofaktoren für die Entstehung einer Erkrankung der Herzkranzgefäße werden als Metabolisches Syndrom zusammengefasst. Diese sind veränderte Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Insulinresistenz.
  • N
    • NYHA-Klassifikation
      Abkürzung für „New York Heart Association Classification“. Die NYHA-Klassifikation teilt die Herzinsuffizienz je nach Beschwerden und Belastbarkeit der Patienten in vier Stadien ein. Mehr dazu hier.
  • O
    • Ödem
      Austritt von Flüssigkeitsansammlung aus dem Gefäßsystem ins Gewebe. Die Flüssigkeit sammelt sich im Körper, vorzugsweise in den Beinen oder der Lunge (Lungenödem) an. 
  • P
    • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
      Die pAVK ist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, bei der die Durchblutung der Extremitäten durch eine schleichende Verengung der Arterien gestört ist. Sind die Beine betroffen, schmerzen diese oft schon nach kurzen Gehstrecken. Mehr dazu hier.
    • Placebo
      Scheinarzneimittel (Substanz ohne spezifischen Wirkstoff) oder Scheinbehandlung. Eine Wirkung kann trotzdem durch die Erwartungshaltung entstehen. Placebos können im Körper messbare Veränderungen bewirken und sogar Nebenwirkungen verursachen.
    • Plötzlicher Herzstillstand
      Der plötzliche, abrupte Verlust der Herzfunktion (z. B. Herzstillstand), häufig verursacht durch elektrische Störungen im Herz, die einen gefährlich schnellen und unregelmäßigen Herzrhythmus auslösen können. Wenn dies nicht behandelt wird, kann Herzstillstand zum Tod führen (auch plötzlicher Herztod genannt). Mehr dazu hier.
    • Plötzlicher Herztod
      Tod durch plötzlichen Herzstillstand. Siehe auch Plötzlicher Herzstillstand.
  • Q

    (keine Einträge)

  • R
    • Randomisierte Studie
      Studie, in der die Entscheidung, welcher Patient welcher Therapie zugeordnet wird, nach dem Zufallsprinzip erfolgt. Ziel: Bekannte und nicht bekannte Einflüsse sollen auf die Behandlungs- und Vergleichsgruppen möglichst gleich verteilt sein.
  • S
    • Sinusknoten (SA-Knoten)
      Der natürliche Schrittmacher des Herzens. Der Sinusknoten besteht aus einer Gruppe von spezialisierten Zellen in der oberen rechten Herzkammer (rechter Vorhof), die normalerweise einen elektrischen Impuls erzeugen. Der Impuls wandert durch das Herz und führt zum Herzschlag. Mehr dazu hier.
    • Stenose
      Verengung, z. B. in einem Blutgefäß. Bei der Herzkranzgefäß-Erkrankung kann eine Gefäßstenose letztlich zu einem Verschluss eines Blutgefäßes und damit zum Herzinfarkt führen.
    • Stent
      Medizinisches Implantat, Gittergerüst-Röhrchen aus Metall oder Kunststoff, das beispielsweise in ein Blutgefäß (z. B. Herzkranzgefäß) eingebracht wird, um nach dessen Aufdehnung einen erneuten Verschluss zu verhindern. Siehe auch Medikamente freisetzender Stent. Mehr dazu hier.
    • Studie
      Wissenschaftliche Untersuchung, die in der Medizin beispielsweise der Erprobung eines Arzneimittels dient. Eine randomisierte, kontrollierte und doppelblinde Studie ist die verlässlichste und objektivste Methode mit der höchsten Aussagefähigkeit.
    • Supraventrikuläre Tachykardie (SVT)
      Ein schneller Herzrhythmus, der durch elektrische Signale verursacht wird, die aus einem speziellen Gebiet über den Hauptkammern (üblicherweise in den Vorhöfen) entstammen. Ein Herz mit SVT schlägt möglicherweise mehr als 150 mal pro Minute, was zu Herzklopfen und Flattern im Brustkorb führen kann.
  • T
    • TAVI
      Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation ist ein minimal-invasives Verfahren, um defekte Herzklappen zu ersetzen. Mehr dazu hier.
    • Thrombose
      Ein Blutgerinnsel oder Blutpfropf, der ein Blutgefäß verstopft, kann sehr schmerzhaft sein und zu lebensgefährlichen Komplikationen wie z. B. einer Lungenembolie führen.
  • U

    (keine Einträge)

  • V
    • Ventrikel
      Siehe Herzkammer
    • Ventrikuläre Tachykardie (VT)
      Ein schneller Rhythmus, der durch elektrische Signale aus der Hauptkammer des Herzens verursacht wird. Eine schnelle Frequenz von 120 bis 250 Schlägen pro Minute kann zu Schwindelgefühl, Müdigkeit, blinden Flecken und schließlich Bewusstlosigkeit führen. Aus VT kann Kammerflimmern entstehen.
    • Vorhof
      Auch Atrium genannt. Das Herz besitzt zwei Vorhöfe, die das Blut sammeln, bevor es in die Herzkammern strömt.
    • Vorhofflimmern
      Eine unregelmäßige Herzfrequenz aufgrund von anormalen Impulsen aus verschiedenen Bereichen der Vorhöfe. Die Vorhöfe können bei Vorhofflimmern zwischen 200 und 600 Schläge pro Minute aufweisen. Auch wenn Vorhofflimmern üblicherweise nicht sofort lebensbedrohlich ist, kann es ohne Behandlung zu einem starken Anstieg des Risikos für Schlaganfall oder Herzmuskelschädigung führen.
  • W

    (keine Einträge)

  • X / Y

    (keine Einträge)

  • Z

    (keine Einträge)

  • Über diesen Artikel

    Autor: Redaktion
    Aktualisierung: 19. 6. 2018
    Bildnachweise: Titelbild und Illustration © DP-Medsystems AG